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Wechseljahre aus TCM-Sicht: Was das Feuer-Pferd-Jahr 2026 für dich bedeutet

Das Feuer-Pferd-Jahr 2026 aus Sicht der chinesischen Astrologie

Am 17.2. war das chinesische Neujahrsfest und da bin ich perfekt im Timing, dir für das kommende Feuer-Pferd-Yang-Jahr alles Gute zu wünschen.
Die chinesische Astrologie basiert – genau wie die TCM – auf den gleichen Prinzipien von Yin und Yang und den 5 Elementen. Jedes Jahr trägt eine bestimmte Qualität, so wie auch jeder Mensch mit einer bestimmten energetischen Konstitution geboren wurde. Aus ihrer Sicht ist der Mensch also kein losgelöstes Wesen, unabhängig von Gestirnen und Kosmos. Wir sind alle Teil eines unendlich großen Ganzen, und alles bedingt alles und jeden. Ein sehr schöner Gedanke, wie ich finde.
Wie gesagt, steht in der chinesischen Astrologie jedes Jahr unter einem ganz bestimmten Zeichen. Das kommende Jahr unter dem Tierkreiszeichen Pferd, kombiniert mit Feuer und Yang. Eine gewaltige Kombination! Dieser Blogbeitrag soll kein Ausflug in die chinesische Astrologie werden, sondern dir ein paar Hinweise mitgeben, wie du mit der Energie in den kommenden 12 Monaten besser umgehen kannst. Denn besonders für Frauen in den Wechseljahren kann das kommende Jahr eine Herausforderung werden.

Feuer + Pferd + Yang = viel Energie, viel Tempo

Denn Feuer-Pferd plus Yang hat es in sich. Da steckt richtig Kraft drin, Schnelligkeit, Dynamik, Hitze und Power. Alles Dinge, die wir in unserem westlichen – oft kapitalistisch geprägten – Denken sehr positiv behaftet sehen. Dieses Jahr hat das Potenzial, viel positiven Wandel hervorzubringen. Aber – und das ist wichtig – nur, wenn wir dabei nicht ausbrennen!

Wechseljahre und Yin-Mangel aus Sicht der TCM

Viele der typischen Wechseljahrsbeschwerden wie Hitzewallungen, Schlafprobleme, trockene Haut oder Gelenkschmerzen werden in der TCM einem Syndrom zugeordnet, das man Yin-Mangel nennt. Die kühlende, befeuchtende, verankernde Substanz – unser Yin – nimmt während der Wechseljahre natürlicherweise ab. Das Yang bekommt dadurch mehr Spielraum und übertreibt es auch gerne mal. Wenn dann noch ein Jahr mit viel Feuer und Dynamik dazukommt, kann das innere Gleichgewicht leichter kippen. Hitzewallungen, Schlafprobleme, innere Unruhe oder Gereiztheit sind dann keine „Launen“, sondern Ausdruck dieser energetischen Verschiebung.

Worauf es jetzt ankommt

Umso wichtiger ist es jetzt, nicht noch mehr Tempo draufzulegen, sondern bewusst für Substanz zu sorgen. Nahrung, die nährt. Pausen, die wirklich Pause sind. Entscheidungen, die nicht aus Druck entstehen, sondern aus Klarheit.

Deshalb ist es gerade jetzt so wichtig, sich dem äußeren Tempo auch einmal zu widersetzen. Ganz bewusst den Druck rauszunehmen und auf die eigenen Ressourcen zu achten.

Stell dir vor:
Wenn ein Baum sehr schnell in die Höhe wächst, aber keine Wurzeln hat, dann wird ihn ein kleiner Windstoß umwerfen.
Wenn wir immer nur das Feuer schüren, ohne ausreichend Holz nachzulegen, hat das Feuer recht schnell keine Substanz mehr.
Wenn wir im Auto immer Vollgas geben, ohne auf den Treibstoff- und Ölpegel zu achten, dann bleiben wir irgendwann stehen.
Und wenn wir nicht achtsam mit unseren eigenen Ressourcen umgehen, können auch wir erschöpft, überlastet oder überhitzt (körperlich und emotional) durch dieses Jahr stolpern.

Dein Yin kontrolliert dein Yang

Dieses Jahr darfst du also besonders gut auf deine eigenen Ressourcen – dein Yin – achten. Denn dein Yin hält dein Yang im Zaum. Das bedeutet, dich ausreichend und gut zu ernähren, Pausen einzulegen, öfter mal Nein zu sagen und der Stille und Erholung einen ganz klaren Platz in deinem Alltag einzuräumen.

Auch wenn es im Außen immer schneller und verrückter zugeht – oder besser gesagt: gerade dann!

2026 kann viel bewegen, aber nur, wenn wir auch in der Lage sind, den Attributen Feuer/Hitze und Tempo einen Gegenpol zu bieten.

Wie schon in meinem Jahresrückblick 2025 erwähnt, steht dieses Jahr für mich unter dem Motto „weniger Pflicht, mehr Kür“. Mein Feuer-Pferd darf seine überschüssige Energie ganz ausgiebig auf der Weide austoben, sich im Schatten ausruhen und mitentscheiden, wann es Zeit ist, wieder in den Stall zu kommen.

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